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Drei Mitarbeiterinnen arbeiten hinter dem Tresen der Ambulanz. Eine Besucherin unterhält sich mit einer Mitarbeiterin. Bildquelle: LWL/Kaltenhäuser

Ambulanz

Unsere Institutsambulanz mit ihren verschiedenen Spezialambulanzen ist zuständig für diejenigen Patientinnen und Patienten, die wegen der Art, Schwere oder Dauer ihrer psychischen Erkrankung oder aufgrund der zu großen Entfernung zu geeigneten Ärztinnen und Ärzten auf unser spezielles Angebot angewiesen sind. Sie bietet vielseitige und gezielte Diagnostik und Behandlung und hilft auch dabei, eine eventuelle tagesklinische oder vollstationäre Behandlungsbedürftigkeit abzuklären. Im Anschluss an eine Klinikbehandlung kann die Ambulanz zudem die Nachsorge übernehmen.

Zusätzlich sind ambulante Ergotherapie (z.B. Werk- und Kreativtherapie), störungsbezogene Gruppenangebote und spezielle Verfahren wie Lichttherapie möglich sowie regelmäßig stattfindende Angehörigengruppen.

Nach telefonischer oder persönlicher Anmeldung vergeben wir Sprechstundentermine. Im dringenden Fall können Patientinnen und Patienten in die Notfallsprechstunde kommen, die von Montag bis Freitag zwischen 8 Uhr und 9 Uhr geöffnet ist.

Notfallambulanz

Kontakt

Eine Überweisung vom Haus- oder Facharzt, der Sie möglicherweise vorbehandelt hat, ist erwünscht, aber nicht unbedingt erforderlich. Bitte bringen Sie in jedem Fall Ihre Versichertenkarte mit.

 

Unsere Spezialsprechstunden sind in den Ambulanzen A und B untergebracht.

Ambulanz A

Kernambulanz

Kernambulanz

Das Angebot der Kernambulanz in Haus 1 richtet sich insbesondere an Betroffene mit schweren bzw. chronischen allgemeinpsychiatrischen Erkrankungen. Für die Behandlung der unterschiedlichen Störungsbilder steht ein multiprofessionelles Team zur Verfügung.

Zu den Angeboten zählen

  • Ambulanz für Menschen mit allgemeinpsychiatrischen Erkrankungen
  • Ambulanz für Transsexualität
  • Trauma-Ambulanz
  • ADHS-Ambulanz

 

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Traumaambulanz

Jeder Mensch kann aus heiterem Himmel und auch unfreiwillig in Situationen geraten, in denen er sich hilflos, ohnmächtig und verzweifelt fühlt und die Körper und Seele verletzen.

Etwa ein Drittel der Betroffenen braucht nach Katastrophen, Unfällen oder Überfällen ärztliche Hilfe. Das ambulante Angebot für akut traumatisierte Patientinnen und Patienten bietet schnell und unkompliziert Soforthilfen an.

 

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Ambulanz für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

In der Ambulanz für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie werden Patientinnen und Patienten mit seelischen und körperlichen Erkrankungen, die mit psychischen Belastungen einhergehen, behandelt.

In Vorgesprächen werden zunächst das Krankheitsbild, die zu behandelnden Symptome, Beschwerden und deren Ursachen sowie die weitere Vorgehensweise abgeklärt. Um dieses Verfahren der Diagnostik zu beschleunigen, ist es sehr hilfreich, zum Erstgespräch alle medizinischen Unterlagen zu bereits durchgeführten Voruntersuchungen bzw. deren -befunde und Behandlungsversuche mitzubringen. 

Im Anschluss besteht die Möglichkeit für kurzfristige Beratungen, Maßnahmen zur Bewältigung von Krisen und ambulante Kurzzeittherapie. Falls eine Langzeitpsychotherapie oder eine stationäre Behandlung notwendig sein sollte, unterstützen wir Sie auf dem Weg dorthin.

In unseren Spezialsprechstunden behandeln wir folgende Krankheitsbilder

  • Somatoforme Störungen (Beschwerden aller Organsysteme sowie Schmerzen, die körpermedizinisch nicht (ausreichend) erklärt werden können)
  • Psychoendokrinologie: Diabetes mellitus und psychische Symptome; polyzisches Ovarial-Syndrom der Frau und psychische Beschwerden; Schilddrüsenfunktionsstörungen und psychische Beeinträchtigungen
  • Psychokardiologie: Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Störungen

 

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Ambulanz B

Suchtambulanz

In unserer Suchtambulanz bieten wir ambulante Behandlung und Beratung von Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung (z.B. Alkohol, Medikamente, Cannabis, Partydrogen, Nikotin) an.
 

Unser Angebot umfasst

  • Ärztliche und psychologische Einzelgespräche
  • Therapeutische Gruppen
  • Medikamentöse Behandlung
  • Mitbehandlung psychischer Erkrankungen
  • Durchführung von ambulanter Entzugsbehandlung
  • Organisation stationärer oder teilstationärer Hilfen
  • Begleitende Unterstützung bei sozialen Problemen und Fragen

 

Offene Suchtsprechstunde

Montag – Freitag: 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr (persönliche Anmeldung)

 

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Ambulante Frauengruppe

Die LWL-Klinik Herten führt eine Gruppe speziell für Frauen mit Suchtproblemen, vor allem mit einer Alkohol- und Tablettenabhängigkeit. Die Gruppe findet in einem geschützten Rahmen jeden Donnerstag von 15 Uhr bis 16 Uhr statt. Hier können sich Frauen ihre individuelle Suchtgeschichte anschauen und den Gründen für ihren Konsum nachgehen. Fragen zur Gruppe beantworten Suchttherapeutin Petra Akeme oder Klinikseelsorgerin Ulrike Nowoczin unter Tel. 02366 802-5400/-5753.

 

Rauchfrei-Programm

"Endlich rauchfrei!" – im Rahmen eines modernen Tabakentwöhnungsprogramms werden Raucherinnen und Raucher dabei unterstützt, ein rauchfreies Leben zu beginnen. Es wurde im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) am Institut für Therapieforschung (IFT) in München entwickelt und berücksichtigt die individuelle Situation der Rauchenden. An dem mehrwöchigen Gruppenprogramm mit insgesamt sieben Kursstunden und einem zusätzlichen telefonischen Kontakt können bis zu zwölf Frauen und Männer teilnehmen. In den ersten vier Kursstunden werden die Teilnehmenden intensiv auf den Rauchstopp vorbereitet. Die weiteren Kursstunden dienen dazu, das rauchfreie Verhalten zu stabilisieren.

Das Rauchentwöhnungsprogramm ist bei allen Krankenkassen und Gesundheitsverbänden als Präventionsprogramm anerkannt. Fragen zu Kosten, Kursinhalten und Anmeldungen beantwortet die Kursleiterin Petra Akeme unter Tel. 02366 802-5423 oder per E-Mail: p.akeme@lwl.org.

Borderline-Sprechstunde

Patientinnen und Patienten mit einer emotional instabilen Persönlichkeit können in unserer Ambulanz einen Termin vereinbaren oder zunächst niederschwellig unsere offene Borderline-Sprechstunde aufsuchen. Mit Hilfe von Fragebögen erfolgt eine erste diagnostische Einschätzung. Im persönlichen Gespräch wird die Diagnose durch ein testpsychologisches Interview vervollständigt.

 

Montag – Freitag: 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr (persönliche Anmeldung)

 

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Früherkennungssprechstunde Psychose

Eine Psychose tritt häufig im späten Jugend- und jungen Erwachsenenalter erstmalig auf, also in einer ohnehin schon belasteten Lebensphase. Während einer psychotischen Krise können sich Empfindung und Wahrnehmung vorübergehend verändern. In vielen Fällen gehen der Erkrankung längere Perioden voraus, in denen sich die Stimmung verändert und die Leistungsfähigkeit nachlässt. Je früher eine Beratung und gegebenenfalls Behandlung einsetzt, desto besser sind die Chancen für einen günstigen Verlauf der Erkrankung.

Bemerken Jugendliche, junge Erwachsene oder auch Angehörige Auffälligkeiten im Sinne einer möglicherweise beginnenden psychotischen Krise bieten wir einen Erstkontakt in unserer Früherkennungssprechstunde an. Hier kann eine diagnostische Abklärung erfolgen sowie eine ambulante Begleitung und Beratung angeboten werden.

 

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Mutter-Kind-Ambulanz

Im Rahmen des ambulanten Behandlungsangebots der Mutter-Kind-Einheit kommen Mütter mit ihren Kindern zum Therapiegespräch. Vor Ort können sie die Babys in die Obhut von Betreuungspersonen geben oder ihre Therapie gemeinsam mit dem Kind beginnen.

Die ambulante Therapie ist in vielen Fällen eine große Hilfe für betroffene Frauen: Sie fühlen sich verstanden und entlastet, erlernen unter Anleitung völlig selbstständig den Umgang mit ihrem Baby. Die ambulante Mutter-Kind-Behandlung bietet auch ein Forum für Väter („Vätergruppe").

 

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Gerontopsychiatrische Sprechstunde

In der  gerontopsychiatrischen Ambulanz werden Frauen und Männer im höheren Lebensalter behandelt, die besonders schwer erkrankt sind oder eine besonders aufwendige und vielschichtige Versorgung benötigen. Zugewiesen werden sie durch niedergelassene Fachärztinnen und -ärzte oder Hausärztinnen und -ärzte oder nach stationärer Vorbehandlung in unserer Klinik.

Wir bieten zusätzlich im Rahmen einer Demenz-Sprechstunde die Möglichkeit, einen Demenzverdacht abzuklären, wenn beginnende Gedächtnis- und Merkfähigkeitsstörungen dies nahelegen.

 

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Außenstellen

Institutsambulanz Dorsten

Die Psychiatrische Institutsambulanz in der LWL-Tagesklinik Dorsten behandelt allgemein- und gerontopsychiatrische Patientinnen und Patienten, die besonders schwer er­krankt sind oder eine besonders aufwendige, mehrschichtige Versorgung benötigen. Zugewiesen werden sie durch niedergelassene Fachärztinnen und -ärzte oder Hausärztinnen und -ärzte oder nach stationärer bzw. teilstationärer Vorbehandlung in der LWL-Klinik Herten.

Das Angebot ist für Patientinnen und Patienten aus Dorsten und Umgebung gedacht, um damit lange Fahrtzeiten nach Herten zu ersparen.

Termine sind vorher zu vereinbaren. Eine Notfall- oder offene Sprechstunde ist nicht eingerichtet. Alle Spezial­ambulanzen und -sprechstunden sind weiterhin nur in der LWL-Klinik Herten erreichbar.

 

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Institutsambulanz Haltern am See

Die Psychiatrische Institutsambulanz in der LWL-Tagesklinik Haltern behandelt allgemein- und gerontopsychiatrische Patientinnen und Patienten, die besonders schwer er­krankt sind oder eine besonders aufwendige, mehrschichtige Versorgung benötigen. Zugewiesen werden sie durch niedergelassene Fachärztinnen und -ärzte oder Hausärztinnen und -ärzte oder nach stationärer bzw. teilstationärer Vorbehandlung in der LWL-Klinik Herten.

Das Angebot ist für Patientinnen und Patienten aus Haltern am See und Umgebung gedacht, um damit lange Fahrtzeiten nach Herten zu ersparen.

Termine sind vorher zu vereinbaren. Eine Notfall- oder offene Sprechstunde ist nicht eingerichtet. Alle Spezial­ambulanzen/-sprechstunden sind weiterhin nur in der LWL-Klinik Herten erreichbar.

 

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