Fortbildungsreihe startet am 15. Juli – Über neue Köpfe und neue Behandlungsangebote
LWL-Klinik Herten stellt stationsäquivalente Behandlung sowie ambulante Notfallversorgung vor
Herten (lwl). Für psychisch erkrankte Menschen, für die ein stationärer Klinikaufenthalt nicht möglich ist, oder für akute seelische Leiden, die dringend ambulant behandlungsbedürftig sind, hält die LWL-Klinik Herten für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin neue Angebote bereit. Im Rahmen der diesjährigen Fortbildungsreihe werden diese am 15. Juli 2026 vorgestellt, Thema: „Neue Köpfe, neue Angebote: Stationsäquivalente Behandlung und die ambulante Notfallversorgung der LWL-Klinik Herten“. Moderiert wird die Veranstaltung durch den Ärztlichen Direktor Dr. Ralf Hanswillemenke und die stellvertretende Ärztliche Direktorin Dr. Stephanie van der Kemp. Referentinnen sind Oberärztin Dr. Jana Schulte-Ostermann und Oberarzt Dr. Eike Zeschel.
Betroffene erfahren psychiatrische Behandlung im häuslichen Umfeld
Die Stationsäquivalente Behandlung, kurz: StäB steht für eine moderne Behandlungsform, bei der Betroffene eine psychiatrische Behandlung im häuslichen Umfeld erfahren, die einer stationären Versorgung gleichkommt. Hiervon profitieren insbesondere Menschen mit Angst- und Zwangsstörungen, Menschen zu Beginn von dementiellen Prozessen oder Personengruppen, die aufgrund ihrer häuslichen Situation (Betreuung von kleinen Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen, aber auch Haustieren) einer erforderlichen stationären Behandlung gegenüber nicht ausreichend offen wären. Diesen und anderen Patientengruppen kommt künftig das stationsäquivalente Behandlungsangebot zugute. Der Vortrag von Oberärztin Dr. Jana Schulte-Ostermann beinhaltet die Rahmenbedingungen einschließlich Aufnahme in das StäB-Programm, die Behandlung im häuslichen Umwelt sowie die Vorstellung des Behandlungsteams. Im zweiten Teil der Fortbildungsveranstaltung stellt Oberarzt Dr. Eike Zeschel die ambulante psychiatrische Notfallversorgung der Patient:innen im Kreis Recklinghausen vor. In Zeiten einer ausgedünnten Facharztversorgung wenden sich Erkrankte zunehmend direkt an die Klinik und hoffen hier auf unmittelbare Hilfe.
Fortbildung für Fachleute und interessierte Bürger:innen
Eingeladen sind neben medizinischen und therapeutischen Fachleuten auch interessierte Bürgerinnen und Bürger. Veranstaltungsort der Fortbildung am 15. Juli 2026, 17.15 Uhr bis 19 Uhr, ist der Barocksaal im Schloss der LWL-Klinik Herten, Im Schloßpark 20. Der Eintritt ist frei. Um eine telefonische Voranmeldung wird gebeten, Tel. 02366 802-5102.
Bild 1: Ärztlicher Direktor Dr. Ralf Hanswillemenke eröffnet die Fortbildungsreihe 2026 in der LWL-Klinik Herten. (Bild: LWL/Dietmar Wäsche)
Bild 2: Oberärztin Dr. Jana Schulte-Ostermann ist gemeinsam mit Oberarzt Sascha Becker verantwortlich für die „Stationsäquivalente Behandlung (StäB)“ der LWL-Klinik Herten. (Bild: LWL/Dietmar Wäsche)
Bild 3: Dr. Stephanie van der Kemp ist stellvertretende Ärztliche Direktorin der LWL-Klinik Herten und leitet die Psychiatrische Institutsambulanz. Oberarzt Dr. Eike Zeschel ist in der Ambulanz verantwortlich für die zentrale Notfallversorgung. (Bild: LWL/Dietmar Wäsche)
Kontakt:
Rosa Sommer
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E-Mail: rosa.sommer@lwl.org
Im Schloßpark 20
45699 Herten
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