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Wo Rausch und Risiko unkalkulierbar: Fortbildung zu neuen synthetischen Drogen

Prof. Udo Bonnet trägt am 14.10. in der LWL-Klinik Herten vor

Herten (lwl). Vom zunehmenden Konsum synthetischer Drogen und deren Risiken handelt der nächste Fortbildungsvortrag im Schloss der LWL-Klinik Herten für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin. Prof. Dr. Udo Bonnet, Klinik für Seelische Gesundheit am Ev. Krankenhaus in Castrop-Rauxel referiert am 14.10.2026, ab 17.15 Uhr zum Thema: „Neue synthetische Drogen“.

Zu den längst bekannten Drogen wie Opium, Kokain oder Cannabis pflanzlichen Ursprungs haben europäische Frühwarn- und Überwachungsbehörden in den zurückliegenden 20 Jahren rund 1000 synthetische Stoffe zusätzlich als Drogen ausgemacht. Mit Hilfe der modernen Chemie waren für die Herstellung der ersten Stoffe zunächst die berauschenden Wirkstoffe aus Pflanzen isoliert worden, später wurden halbsynthetische Drogen auf pflanzlicher Basis hergestellt bis zuletzt die vollsynthetische Produktion von psychoaktiven Stoffen gelang. Prof. Bonnet klärt in seinem Vortrag zu den neuen Drogen auf und stellt dabei die verschiedenen übergeordneten Stoffgruppen, ihre psychotropen Wirkungen, die Verbreitung ihres Konsums sowie die rechtlichen und sozialen Perspektiven dieser Entwicklung dar. Zur Diskussion steht, in welchem Ausmaß die neuen psychoaktiven Stoffe, kurz: NPS die herkömmlichen Drogen verdrängen.

Eingeladen sind neben medizinischen und therapeutischen Fachleuten auch interessierte Bürgerinnen und Bürger. Veranstaltungsort der Fortbildung am 14. Oktober 2026, 17.15 Uhr bis 19 Uhr, ist der Barocksaal im Schloss der LWL-Klinik Herten, Im Schloßpark 20. Der Eintritt ist frei. Um eine telefonische Voranmeldung wird gebeten, Tel. 02366 802-5102.

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Prof. Dr. Udo Bonnet leitet die Klinik für Seelische Gesundheit am Ev. Krankenhaus in Castrop-Rauxel. (Bild: Ev. Krankenhaus Castrop-Rauxel)

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