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Wie subjektives Erleben von seelischem Leid die Kommunikation beeinflusst

Fachfortbildung am 7. September

Wie erleben und erfahren Menschen in der Psychiatrie seelisches Leid – ob als Erkrankte oder Angehörige, als Behandelnde oder Forschende? Mit den jeweiligen Seiten und Ansichten vor allem in der Kommunikation über das subjektive Erleben befasst sich seit vielen Jahren Dr. Andreas Manteufel, psychologischer Psychotherapeut in der LVR-Klinik Bonn. Am 7. September 2022 lädt die LWL-Klinik Herten für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zum nächsten Fachvortrag ein: „Der Doktor sagt, ich habe eine Psychose – Die subjektive Seite der Psychiatrie“.

Manteufel sieht gerade in der Kommunikation über das Subjektive für alle Seiten eine besondere Herausforderung. Sie schaffe kreative Sprachspiele und logische Stilblüten, für deren Verständnis eine gewisse "Freude an der Paradoxie" einfach notwendig sei. So lautet der Titel eines Buches von ihm „Nerven bewahren“, was mit einer gewissen Distanz und mit Humor zu schaffen sei. Hin zu einer positiven und lösungsorientierten Grundhaltung.

Die Fortbildung ist eine Fachveranstaltung ausschließlich für Medizinerinnen, Mediziner, Psychologinnen und Psychologen sowie andere Fachleute. Sie startet um 17.15 Uhr im Schloss Herten, Im Schloßpark 20. Aufgrund der geringen Platzkapazität ist eine telefonische Voranmeldung dringend erforderlich. Anmeldungen nimmt Ursel Böhm von der LWL-Klinik Herten entgegen, Tel. 02366 802-5102.

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Dr. Andreas Manteufel arbeitet als Psychologischer Psychotherapeut in der LVR-Klinik in Bonn.