Depressionen

Auf der allgemeinpsychiatrischen Depressionsstation behandeln wir Menschen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren mit depressiven Störungen unterschiedlicher Ausprägung. Dies können phasenhaft wiederkehrende Depressionen, depressive Episoden im Rahmen von belastenden Lebenssituationen (z.B. Trauerreaktionen, Konflikte in Partnerschaften) oder depressive Episoden in Verbindung mit anderen psychischen Störungen sein. Im Rahmen einer Krisenintervention nehmen wir auch Patientinnen und Patienten mit depressiven Episoden in Verbindung mit einer Persönlichkeitsstörung auf.

Wir erarbeiten für jeden Patienten einen individuellen Behandlungsplan. Das Ziel der Behandlung ist es, die Patienten wieder zu befähigen, in ihrem Alltag zurecht zu kommen. Ist die unmittelbare Krise zunächst einmal überwunden und die akute depressive Störung behandelt, folgt eine Therapie. Sie konzentriert sich darauf, die durch die Depression verloren gegangenen alltagspraktischen Fähigkeiten (wieder) zu erlangen und neu aufzubauen sowie die noch verbliebenen Ressourcen zu fördern. Der stationäre Alltag dient dabei als Übungsfeld, um Strategien zur Konfliktbewältigung, Selbstwertsteigerung und Abgrenzung zu erlernen und in der Anwendung zu festigen.

Wir informieren unsere Patientinnen und Patienten ausführlich über ihre Erkrankung und fördern so die Einstellung, ihre Krankheit zu akzeptieren. Zudem ermöglichen wir weiterführende Behandlungsangebote wie eine (teil-)stationäre Psychotherapie und beziehen Angehörige und andere Personen aus dem sozialen Umfeld der Patienten in die Behandlungsplanung mit ein.

Depressionsfragebogen (zum Download, PDF, 24 KB)

Sollten Sie mindestens drei dieser Fragen mit „JA“ beantworten, leiden Sie möglicherweise an einer depressiven Störung und sollten zumindest Ihren Hausarzt aufsuchen.

Flyer "Depressionsstation" zum Download (PDF)