Vortrag am 24.11. abgesagt (!): Medienwissenschaftler aus Potsdam über eine Kulturgeschichte des Amoks

LWL-Fortbildung für Ärzt:innen und Psycholog:innen

Eine Amok-Tat ist oft mit Schrecken, Gewalt und traumatischen Folgen verbunden. Die Täter sind im Allgemeinen psychisch schwer krank. Seit den 1990er Jahren sind Amokläufe Thema der schnellen Informationsmedien – mit Ticker-Meldungen, öffentlichen Betroffenheitsbekundungen oder Hinweisen auf vergleichbare Taten. Prof. Dr. Heiko Christians, Professor für Medienkulturgeschichte an der Universität Potsdam, geht dem Phänomen Amok historisch auf den Grund und referiert in seinem Fachvortrag in der LWL-Klinik Herten für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am nächsten Mittwoch (24.11.) zur „Kulturgeschichte des Amoks“. Denn: Wie weit das Phänomen kulturhistorisch zurückreicht und auf welche Kontexte es ursprünglich verweist, wird selten thematisiert. Prof. Christians möchte mit seinem Vortrag daher „eine mögliche Geschichte des Amoklaufs“ anbieten.

Die Fortbildung ist eine Fachveranstaltung ausschließlich für Mediziner:innen, Psycholog:innen und andere Fachleute. Sie startet um 17.15 Uhr im Schloss Herten, Im Schloßpark 20. Aufgrund der geringen Platzkapazität ist eine telefonische Voranmeldung dringend erforderlich. Anmeldungen nimmt Ursel Böhm von der LWL-Klinik Herten entgegen, Tel. 02366 802-5102.